Sommerblut Archiv

Das Sommerblut Archiv wird sukzessive die kommenden Festivalinhalte archivieren und durchsuchbar machen. Die Jahre 2002-2011 werden kontinuierlich eingearbeitet.

Die aktuelle Festivalseite finden Sie immer unter: http://www.sommerblut.de

Eine Theaterperformance zum Thema Burnout

Zehn Menschen, die einen Burnout durchlebt haben, und drei Schauspieler, eine Sängerin und ein Tänzer gehen gemeinsam auf eine szenische Entdeckungsreise. Sie spüren dem Zusammenhang zwischen individueller Disposition und den gesellschaftlichen Bedingungen nach, die dazu beitragen, dass das Burnout-Syndrom immer größere Verbreitung findet und dennoch in hohem Maße tabuisiert wird.

Aberwitzige Anforderungen werden zu aberwitzigen Theater-Szenen verdichtet. Die Inszenierung von Regisseurin Barbara Wachendorff mit der Dramaturgie von Joachim Henn erlaubt verzweigte Einsichten in eine Form der Depression, die – wie es scheint – immer nur die anderen haben dürfen.

Es spielen:
Barin Bhattacharyya, Thomas Breuer, Petra Frechen, Detlef Kaiser, Ines Langel, Hubert Laschet, Sarah Schultz, Ella Sebastian-Strube, Angelika Zander und Matthias Caspari, Charles Ripley, Heike Trinker

Es singt:
Leslie Mader

Es tanzt:
Hayato Yamaguchi

Regie: Barbara Wachendorff

 

Hier weitere Infos zu drei Veranstaltungen zum Thema Geld und Arbeit.

 

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HINWEIS

Freitag, 15.05.2015
18 Uhr (vor der Aufführung AUSGEBRANNT)

Lesung und Diskussion:
Arbeit – Engagement – Ausbrennen?

Eintritt frei

Kann Burnout heute jede und jeden treffen?
Und was sagt das Ausbrennen über das Arbeiten heute aus?

Stephan Siemens und Martina Frenzel sind der Überzeugung, dass die gesellschaftlichen Ursachen für Burnout in der heutigen Organisation der Arbeit zu suchen sind. Mit der Theorie der „indirekten Steuerung“ zeigen sie, wie unternehmerische Verantwortung an Teams und Unternehmenseinheiten übergeben wird. Eine Folge ist: Die Team-Mitglieder setzen sich gegenseitig unter Druck, ihre persönlichen Beziehungen werden (über-)belastet mit dem unternehmerischen Zweck.

Die Autoren stellen den Hintergrund dieser Theorie dar und lesen aus „Burnout – eine Folge der Neuen Organisation der Arbeit“ und aus dem Buch „Das unternehmerische Wir“.

Im Anschluss ist Raum für Erfahrungsaustausch und Diskussion.

Infos: www.meine-zeit-ist-mein-leben.de