Am 2. Mai 2014, 19:00, startet das Festival der Multipolarkultur im Gloria Theater Köln mit einem großen Eröffnungsprogramm. Die Feier zeigt die Vielfalt von Sommerblut und gibt einen Vorgeschmack auf ein experimentelles, innovatives und berührendes Festival.

Zum 13. Mal findet das Sommerblut Kulturfestival statt. Vom 02. bis 18. Mai 2014 erwartet die Menschen aus Köln, der Region und der ganzen Welt ein multipolares und innovatives Kulturprogramm mit Theater, Tanz, Musik, bildender Kunst, Performances, Film und Literatur. 2014 widmet sich Sommerblut dem Schwerpunkt „Tabu”. Über alle Genregrenzen hinweg stellt Sommerblut im Festival das Thema „Tabu“ dar.

Einen ersten Einblick ins Thema vermittelt das internationale Theaterprojekt Taburopa, welches bei Sommerblut Uraufführung feiert. Mit aktuellen Tabus in europäischen Gesellschaften haben sich vier internationale Ensembles auseinandergesetzt. 20 Theatermacher, Choreographen, Schauspieler und Tänzer aus Portugal, Belgien, Polen und Deutschland haben Performances entwickelt, die auf Basis intensiver Recherchen in den vier teilnehmenden Städten entwickelt wurden.

Sex, Alter und Behinderung als Tabu? Nicht für Meine Damen und Herren. Das Ensemble aus Hamburg zeigt, mal vergnügt, mal leidend, dass es auch anders geht. In „SEX – Alle Lust will Ewigkeit“ schenken sich unerfahrene Liebeshungrige mit Behinderung und alte Damen mit gewissen Erfahrungen Momente voll des worterotischen Liebesspiels.

Bei „Rosa sieht Rot“ treffen zwei unterschiedliche Frauen aufeinander. Neele Buchholz mit Down-Syndrom gibt die Bestimmerin, Corinna Mindt hält sich damenhaft zurück. Das Tanz-Duett der Tanzbar_Bremen kennt keine Tabus. Lieblich wild und fordernd rot ziehen sie mit ihren Koffern umher, lassen sich nieder, um sich dann gleich wieder ins Leben zu stürzen.

Musikalische Vielfalt ohne Grenzen lebt und zeigt die Bochumer Band Just Fun. 30 junge Menschen mit und ohne Behinderung machen Musik in ungewöhnlicher Besetzung: von der Rassel bis zum Drumset, von der Melodika bis zum Saxofon, vom Rap bis zur Performance. Die Band beeindruckt durch musikalische Präsenz und Energie. Gespielt wird alles von Pop über Rock, Jazz, Rap bis Samba.

Der Eröffnungsabend wird moderiert von Paco Mendoza. Der Gitarrist und Sänger ist regional verankert, aber auf vielen Kontinenten zu Hause. In seiner Musik verbindet er südamerikanische und karibische Elemente mit multikulturellen Erfahrungen, was er dem Publikum bei einer musikalischen Kostprobe nahebringt.“

Bei der Veranstaltung gibt es eine Übertitelung für Menschen mit Hörbehinderung und eine Audiodeskription für blinde Menschen.

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