Mit der Mad Pride Parade zum Kulturfinale! 
Auch dieses Jahr gibt es wieder die ganz besondere Kundgebung zum Abschluss von Sommerblut. Nach dem Erfolg des letzten Jahres zieht die Mad Pride dieses Mal vom Ehrenfelder Bahnhof nach Odonien.

Verrückt, behindert, asozial, unnormal, nicht dazugehörig – selten sind alle Menschen zusammen auf den Straßen unserer Stadt zu sehen – bei der Mad Pride sind alle dabei. Die Parade erregt Aufmerksamkeit für das Leben aller Beteiligten und deren Wünsche, Interessen und Probleme. Sie wendet sich gegen Diskriminierung jeder Art. Die Menschen gehören überall dazu und tragen ihre Lebensfreude gerne weiter. Im Mittelpunkt der Mad Pride stehen Lebendigkeit, Vielfalt, Kreativität, Lebenslust und der Stolz von Menschen, die anders sind. Die Mad Pride lebt Inklusion mit einem fröhlich bunt verrückten Eigensinn.

Mit der Mad Pride tritt Sommerblut für seine Vision der kulturellen Teilhabe für alle Menschen ein – unabhängig von Behinderung, ethnischer und sozialer Herkunft, Alter, Geschlecht, sexueller Orientierung und Religion.

Irgendwie nicht normal? Alle sind eingeladen, sich uns solidarisch anzuschließen. Zusammen geht es mit der Musikgruppe Kwaggawerk, Transparenten, Farben und Kreativität nach Odonien zur Abschlusskundgebung. Die Parade ist initiiert vom Verein Inklusion und Kultur und einem breiten Bündnis aus der Behindertenselbsthilfe.

Mit viel Musik und den verschiedensten Künstler_innen feiern dann alle zusammen das Kulturfinale von Sommerblut, dem Festival der Multipolarkultur.
Bedi sitzt im Rollstuhl und rappt. Seine Leidenschaft lässt er sich durch nichts kaputtmachen. In seiner Musik zeigen sich Lebensmut und Optimismus. Sein Motto: immer weitermachen. Bedi performt Songs aus seinem ersten Album „Goldener Käfig“.
Sittin´ Bull ist querschnittsgelähmt und für ihn ist Gesang und Rap positive Energie. Zusammen mit seinen Freunden Faultier und Campus ist er seit fünf Jahren auf der Bühne. Ihre Performance reißt mit und ist Energie pur.
Workers Delight zeigt, dass Musik eine Sprache für alle Menschen ist. Das Projekt der Iserlohner Werkstätten gGmbH bringt Menschen mit Behinderung zusammen auf die Bühne. Ihre Musik begeistert mit Rock Pop , Oldies, Schlager, Cover Songs.
Aus dem mixed-aged und mixed-abled Tanzprojekt „Spuren“ im Rahmen von INKLU:CITY zeigen sieben Darsteller_innen einen Ausschnitt.

Pfingstmontag, 16.05.2016
Mad Pride: Aufstellung 14 Uhr, S-Bahnstation Köln-Ehrenfeld Ausgang Stammstraße
Start 15 Uhr vor dem Café Goldmund / Route: Glasstraße-Subbelrather Str.-Liebigstr.
Ziel: 16 Uhr Odonien, Hornstr. 85, 50823Köln-Neuehrenfeld
Kulturfinale: ab 16 Uhr