Bei unliebsamen Begegnungen in der Stadt ist Flucht oft eine bessere Strategie als Reden oder Kämpfen. Der effizienteste Weg ist dabei immer die gerade Linie von A nach B. Das Ziel der Parkourläufer ist, die dabei im Weg stehenden Hindernisse wie Mauern, Häuser oder Autos so effizient wie möglich zu überwinden.

Regisseur André Erlen, Autor Klaus Fehling und Schauspieler Jan Dziobek lassen uns die Stadt mit andern Augen sehen – als ein Geflecht aus geraden Linien, als Trainingsparkour mit eigenen Regeln und Helden. Eine dieser besonderen Sichtweisen hat der „Iron Man“, der in einem regelmäßigen Podcast nicht nur Tipps und Anleitungen zur körperlichen und mentalen Ertüchtigung gibt, sondern auch dazu auffordert, die No-Go-Areas der Stadt friedlich zurückzuerobern. Welches Gesicht sich hinter der Stimme des „Iron Man“ verbirgt, ist ein Geheimnis. Bis eine parkourbegeisterte Physiotherapeutin zu einem Hausbesuch in eine ganz besondere No-Go-Area gerufen wird, in der die geraden Linien keine Bedeutung mehr haben.

In Zusammenarbeit mit Futur3, der Freihandelszone – Ensemblenetzwerk Köln e.V. und LABOR – Projektgalerie.

Barrierefreiheit:
Zugang für Rollstuhlfahrer_innen möglich; kein Behinderten-WC vorhanden.

Spiel: Jan Dziobek, Jana Tuchewicz, Hafia Erlen
Regie: André Erlen
Text und Dramaturgie: Klaus Fehling
Szenenbild: Eva Sauermann
Kostüm: Petra Maria Wirth
Regieassistenz: Elisa Giovannetti

 


Impressionen

 


 


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