Sucht sucht sich ihren Weg. Und ab und an finden Süchtige einen Trost und Halt im Glauben. Aber Sucht sucht auch nach dem Sinn des Ganzen. Warum bin ich hier? Warum leide ich? Gibt es eine Erlösung von meinem Leiden? Darum bieten die Themen Sucht und Glaube mehr Schnittmengen als man denken könnte.

Die Projektgruppe DRUGLAND besteht zum größten Teil aus Menschen mit langjährigen Suchterfahrungen. Zum wiederholten Male beschäftigten sie sich mit dem Thema Sucht in verschiedenen Zusammenhängen. Diesmal hatten sie ein Grimmsches Märchen als Vorlage genommen: DAS MÄDCHEN OHNE HÄNDE. Drum herum oder zwischendrin flossen Texte der Teilnehmer*innen über ihre eigenen schwierigen Lebenswege in die Inszenierung ein.

Märchen beinhalten meist grausame Bilder, spenden aber auch oft Trost und Inspiration, wenn es darum geht, das eigene Leben zu meistern oder wieder in den Griff zu bekommen. Die Inszenierung thematisierte Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Vorlage und realem Leben.

Mit ihrem vorherigen Projekt wurde die Gruppe für den Kölner Tanz- und Theaterpreis nominiert.

Regie: Stefan Herrmann • Projektleitung: Hanna Glaser • Regieassistenz: Stanislav Lazovski

Mit anschließendem Publikumsgespräch am 08.06 und einem Publikumsgespräch am 07.06 mit Gebärdenübersetzung.
Am 07.06 mit Gebärdenübersetzung.

Pressestimmen

“Sie sind Menschen, die vom Leben hart gebeutelt wurden, aber nie aufgehört haben, für dieses Leben zu kämpfen. Und sich mit ihren Geschichten auf die Bühne zu wagen, sich damit auch der Öffentlichkeit auszusetzen, ohne zu wissen, wie die Reaktionen darauf sein werden.Damit fesseln sie.” (meinesuedstadt.de, Mai 2019)

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