Können wir an eine Zukunft der Menschheit glauben? Viele globale Veränderungen der letzten Jahre lassen sich auch als weltweite Umweltsünden, Verbrechen gegen die Menschlichkeit (oft im Namen der Religion) oder moralische Verwerfungen bezeichnen. Und diese haben gravierende Auswirkungen auf Menschen, die im Jahr 1990 oder 2000 geboren wurden und 2050 oder 2070 noch leben werden. Das Theaterprojekt YOUTOPIA brachte 2019 junge Menschen zwischen 18 und 26 Jahren unterschiedlicher Herkunft, Weltanschauung, Hautfarbe, Konfession und mit unterschiedlichen körperlichen und geistigen Voraussetzungen sowie professionelle Schauspieler*innen und Tänzer*innen zusammen. In szenisch-musikalischen Performances an Spielorten rund um den Neumarkt entwickelten sie utopische Vorstellungen einer möglichen Zukunft und verliehen ihren Wünschen, Werten und Visionen einen künstlerischen, theatralen Ausdruck. Berührend und nachdenklich, absurd und durchdacht, sprunghaft und behutsam, überraschend und provokant, aber in jedem Fall persönlich. Die Performance wurde in einem geführten Rundgang realisiert.

Regie: Barbara Wachendorff • Dramaturgie: Joachim Henn • Bühne: Christoph Rasche • Choreographie: Jadi Carboni • Musik: Peter Eisold • Kostüme: Monika Odenthal • Licht/Ton: Christian Herbert • Regieassistenz: Miriam Meißner • Projektassistenz: Jule Klemm • Coaching: Silvana Buchwald • Projektleitung: Felix Dornseifer • Produktion: Rolf Emmerich Audiovisuelle Komposition “”BLAST!””: Gudrun Barenbrock (Video), Angelika Sheridan (Flöten), Frank Niehusmann (Elektronik) Mit einem Ensemble aus Schauspieler*innen, Tänzer*innen und „Expert*innen des Alltags”

Pressestimmen

“Gibt es noch Hoffnung auf Humanität und auf ein Überleben? Wenn man diese Darstellung, die bunter und integrativer nicht sein könnte, sieht. durchaus. … Hier heißt es nicht Survival of the fittest, sondern hier überlebt derjenige, der am buntesten und lustigsten ist” (Choices, Juni 2019)

“Ein ungemein vielfältiges und kreatives Neben- und Miteinander von jugendlichen Wünschen, Werten und Visionen. … Ein persönlicher Markt der Möglichkeiten, anregend und aufrüttelnd zugleich, der in seinen Beiträgen an der Komfortzone bürgerlichen Besitzdenkens kratzt.” (Kölner Stadt-Anzeiger, 4.6.2019)

Video

Impressionen